Vitamin B6 – Pyridoxin

5. April 2018 Categories: Vitamine

Pyridoxin übernimmt eine wichtige Funktion im Aminosäurestoffwechsel und ist deshalb vor allem bei einer eiweißreichen Ernährung sehr wichtig. Der Aminosäurestoffwechsel ist unter anderem verantwortlich für ein festes, schönes Bindegewebe und unser Immunsystem und kann nur bei einer ausreichenden Versorgung mit Zink und Vitamin B2 ablaufen.

„Fein.“

„Was genau hab‘ ich von dem Spaß? Nehmen wir den theoretischen Fall an, ich würde mich optimal mit dem Vitamin eindecken, was dann?“

Starke Nerven

Unser Nervensystem ist auf Vitamin B6 angewiesen: Jeder Nerv ist mit einer Fettschicht umgeben, die dazu beiträgt, dass Nervenimpulse effektiv weitergeleitet werden können. Genau hier kommt Vitamin B6 ins Spiel: Damit die Schicht hergestellt werden kann, muss Vitamin B6 her.

Hält die Adern gesund

Der gefäßschädigende Stoff Homocystein kann zu Cystein umgewandelt werden, ein Antioxidans. Was das noch mal war? Die Schutzpolizei vor freien Radikalen, den böswilligen Molekülen, die für die meisten Krankheiten mitverantwortlich sind und unseren Alterungsprozess beschleunigen. Es ist wichtig, dass ein Gleichgewicht zwischen freien Radikalen und Antioxidantien herrscht, damit unser Körper gesund bleibt und jene Krankheiten vermieden werden. In der Regel – und vor allem in unseren Breitengraden – ist der Anteil an freien Radikalen höher (zu viel Zucker, zu viel Fett, wenig Bewegung, viel Chemisches, Konsum von Genussmittel…).

Stärkt das Immunsystem

Unser Körper benötigt Immunzellen und Botenstoffe aus Eiweiß, damit Eindringlinge bekämpft werden können. Doch diese Stoffe können nur mithilfe von Vitamin B6 konstruiert werden. Darüber hinaus ist Vitamin B6 bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels und bei der Bildung roter Blutkörperchen beteiligt.

„Ich habe mir vorgenommen, diesen Mitspieler der Vitamin-B-Mannschaft aufzustellen. Was lässt sich damit in die Schranken weisen?“

Nerven-
entzündungen

Eingeschränkte Immunabwehr

Akne (unterstützt dagegen)

Erhöhte Reizbarkeit und Schlaflosigkeit

Hautirritationen

Leistungs-
schwäche

Muskelzuckungen und Krämpfe

Risse an Lippen und Mundwinkeln

Wirksam gegen Darmkrebs

Eine Studie der Harvard University hat die Wirksamkeit gegen Darmkrebs untersucht und festgestellt, dass das Risiko für Darmkrebs stark (bis zu 51%) gesenkt werden kann. Mehrere Studien haben herausgefunden, dass Vitamin B6 gegen die Zellvermehrung von Krebs unterstützt.

Hilft bei der Herstellung von Glückshormonen

Der Aminosäurestoffwechsel, an dem Vitamin B6 maßgeblichen beteiligt ist, wandelt Aminosäure in körpereigene Stoffe um. Zu diesen Stoffen gehören Dopamin, Histamin und Serotonin.

Pflanzliches Vitamin B6 ist hitzebeständig

Das in tierischen Lebensmitteln enthaltene Pyridoxin reagiert empfindlich auf Hitze, während das Pyridoxin der Pflanzen hitzebeständig ist.

„Und wie sieht nun der tägliche Bedarf an Vitamin B6 aus?!“

DACH (2015)

US AI (2018):

Für Männer

Für Frauen (Schwangere und Stillende 1.9 mg)

Für Männer

Für Frauen (Schwangere 1.4 mg)

„Fein. Kannst du mir auch zeigen, wie sich dieser Bedarf decken lässt?“

Überdosierungsgefahr? Nein.

Keine Nebenwirkungen bekannt. Nur bei extrem hohen Dosen (500 mg und mehr) über längeren Zeitraum können neuronale Störungen auftreten.

Alle Studien zu diesem Artikel ansehen

  1. Valko, Marian, et al.: Free radicals and antioxidants in normal physiological functions and human disease. The international journal of biochemistry & cell biology, 2007, 39. Jg., Nr. 1, S. 44-84.
  2. Komatsu, Shun-ichiro, et al.: Vitamin B-6–supplemented diets compared with a low vitamin B-6 diet suppress azoxymethane-induced colon tumorigenesis in mice by reducing cell proliferation. The Journal of nutrition, 2001, 131. Jg., Nr. 8, S. 2204-2207.
  3. Komatsu, Shun-Ichiro, et al.: A high-fat diet enhances the inhibitory effect of dietary vitamin B6 on colon cell proliferation in mice. Oncology reports, 2005, 14. Jg., Nr. 1, S. 265-269.
  4. Larsson, Susanna C.; Giovannucci, Edward; WOLK, Alicja.: Vitamin B6 intake, alcohol consumption, and colorectal cancer: a longitudinal population-based cohort of women. Gastroenterology, 2005, 128. Jg., Nr. 7, S. 1830-1837.
  5. Le marchand, Loïc, et al.: Plasma levels of B vitamins and colorectal cancer risk: the multiethnic cohort study. Cancer Epidemiology and Prevention Biomarkers, 2009, 18. Jg., Nr. 8, S. 2195-2201.
  6. Tseng, Marilyn, et al.: Micronutrients and the risk of colorectal adenomas. American journal of epidemiology, 1996, 144. Jg., Nr. 11, S. 1005-1014.
  7. Schweizerische Gesellschaft für Ernährung – DACH-Referenzwerte: http://www.sge-ssn.ch/grundlagen/lebensmittel-und-naehrstoffe/naehrstoffempfehlungen/dachreferenzwerte/ (Abruf: 29.03.2018).

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Frank Olschewski

Frank beschäftigt sich bereits sein halbes Leben lang mit den Themen Ernährung, Sport und Selbstmotivation (Ernährungswissenschaften & positive Psychologie) und hat sich mit Monster Fitness seinen größten Traum erfüllt. Er führt durch den Abnehmdschungel, deckt Märchen auf und stellt die wirksamsten Prinzipien zum Abnehmen auf seine ganz eigene Art dar.

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