Entwässern leicht gemacht!

11 entwässernde Lebensmittel – So wirst du Wassereinlagerungen los

13. August 2021 Categories: Ernährung

Die Sonne scheint und es ist heiß. Aber so richtig genießen kannst du es nicht – dir drückt im wahrsten Sinne des Wortes der Schuh. Deine Füße, deine Beine oder Hände fühlen sich geschwollen und aufgedunsen an.

Das kann daran liegen, dass du Wassereinlagerungen hast.
Doch Rettung naht – wir zeigen dir 11 entwässernde Lebensmittel, mit denen du das lästige Wasser in deinem Körper los wirst!

In diesem Artikel erfährst du

  • wodurch Wassereinlagerungen entstehen
  • wann du damit zum Arzt gehen solltest
  • welche Lebensmittel entwässernd wirken
  • was du sonst noch tun kannst, um Wassereinlagerungen loszuwerden

Wassereinlagerungen, auch Ödeme genannt, entstehen, wenn sich ein zu hoher Druck im Blut- und Lymphsystem aufbaut.

Dann wird Wasser ins Gewebe gedrückt, wodurch es sichtbar anschwillt.

 

Diese verschiedenen Ursachen können Ödeme haben:

Hitze

Vor allem im Sommer haben Viele mit Wassereinlagerungen zu kämpfen.

Durch die hohen Temperaturen zirkuliert das Blut langsamer, der Druck erhöht sich, und Flüssigkeit wird in das umliegende Gewebe gepresst.

Mens-truation

Während der Periode werden die Blutgefäße durch Hormone durchlässiger.

Dadurch kann mehr Flüssigkeit ins Gewebe gelangen, vor allem im Gesicht, in Füßen und Beinen, aber auch in den Brüsten.

Schwanger-schaft

Durch Hormone, die vor allem gegen Ende der Schwangerschaft vermehrt ausgeschüttet werden, haben schwangere Frauen vermehrt Wassereinlagerungen.

Diese macht sich oft an Engstellen des Körpers bemerkbar. Etwa an Füßen, Knöcheln und Händen, aber auch im Gesicht und am Hals.

Bewegungs-mangel

Mangelnde Bewegung ist eine weit verbreitete Ursache von Ödemen.

Vor allem Menschen, die lange im Büro sitzen oder beruflich viel stehen müssen, leiden oft unter Wassereinlagerungen, vermehrt in den Beinen.

Stress

Auch ein erhöhter Cortisol-Spiegel kann zu vermehrten Wassereinlagerungen führen.

Das liegt daran, dass die Nieren bei einem hohen Cortisol-Spiegel weniger Wasser ausscheiden – dadurch lagert sich auf Dauer Wasser im Gewebe ab.

Ver-anlagung

Etwas vererbt zu bekommen ist gar nicht so schlecht, meint man. Es sei denn, es handelt sich dabei um Wassereinlagerungen.

Denn die Veranlagung dazu kann genetisch weitervererbt werden. In dem Fall bedank dich also recht herzlich bei deinen Eltern 😉

Medi-kamente

Bei Wasser in den Beinen solltest du auf jeden Fall checken lassen, ob Medikamente der Auslöser sein könnten.

Dazu zählen Hormonpräparate (auch die “Pille”), kortisonhaltige Medikamente, Mittel gegen Bluthochdruck, aber auch einige Haarwuchsmittel oder Antidepressiva.

Wann sollte ich bei Wassereinlagerungen zum Arzt gehen?

Neben den oben aufgelisteten Ursachen können auch verschiedene Erkrankungen zu Ödemen führen:

  • Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
  • Nierenerkrankungen
  • Lebererkrankungen
  • Allergien (Insektenstiche, aber auch Kosmetika oder Medikamente)
  • Blutgerinnsel

Bei all diesen Erkrankungen solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Wenn du schon in Behandlung bist, kläre am besten ab, was du tun und lassen solltest.

Sind Wassereinlagerungen gefährlich?

Wenn du die Ursache deiner Ödeme nicht kennst und sie mehrere Tage anhalten, solltest du ärztlichen Rat einholen.

Das solltest du auch tun, wenn

  • der betroffene Körperteil sehr warm oder sehr kalt wird, sich blau oder rot verfärbt
  • die Wassereinlagerung sehr schnell zu- oder abnimmt
  • weitere Symptome wie Fieber, Atemnot, Schmerzen, Schwindel, Ohnmacht auftreten

Körper entwässern – Warum du es tun solltest

Wassereinlagerungen haben oft mehr oder weniger schwere Auswirkungen auf die Lebensqualität und die Psyche.
Vielleicht fühlst du dich weniger hübsch im Spiegel, oder du bist in deiner Bewegung eingeschränkt.

Doch kein Problem: du erfährst jetzt, was du dagegen tun kannst!

Wichtig: Schließe zunächst aus, dass du ärztliche Behandlung brauchst.

Dann kannst du mit Hilfe von entwässernden Lebensmitteln selbst versuchen, deine Wassereinlagerungen loszuwerden.

VORTEILE EINER ENTWÄSSERUNG:

  • Körper und Haut fühlen sich wieder fester an
  • Muskeln werden definierter und straffer
  • gutes Körpergefühl und positiver Blick in den Spiegel
  • bessere Beweglichkeit
  • keine Schmerzen oder Druckgefühle durch Schwellungen
  • alle entwässernden Lebensmittel sind sehr gesund und enthalten viele Vitamine

Welche Lebensmittel entwässern?

Es gibt zwei “Arten” von Lebensmitteln, die bei Wassereinlagerungen helfen.

Die einen sind sehr wasserhaltig, die anderen wirken harntreibend.
Beide können als entwässernde Lebensmittel eingestuft werden.

Die Elektrolyte Kalium und Natrium regulieren gemeinsam deinen Wasserhaushalt.

So wirken sie:

KALIUM

  • regt die Niere an, Wasser auszuscheiden
  • wirkt entwässernd
  • nehmen wir vor allem über die Nahrung auf

NATRIUM

  • bindet Wasser im Körper
  • begünstigt Wassereinlagerungen
  • vor allem in Kochsalz (NatriumChlorid)

Als Faustregel kannst du dir merken:
Weniger Salz, mehr kaliumhaltige Lebensmittel!

 

Unsere Liste der besten entwässernden Lebensmittel

Damit du nicht lange recherchieren musst, haben wir dir 11 entwässernde Lebensmittel in einer Liste zusammengestellt.

Klick drauf, um mehr zu erfahren!

Auch wenn es wie “Feuer mit Feuer bekämpfen” klingt, aber vor allem bei Wassereinlagerungen musst du sehr viel trinken.

Der Grund: dein Körper soll merken, dass es genug Wasser gibt, sodass er nicht so viel davon speichern muss.

Du solltest zwischen 2 und 2,5 Litern Wasser pro Tag trinken.

Das grüne Gemüse besteht zu 95% aus Wasser und ist daher gut dafür geeignet, den täglichen Wasserbedarf zu decken.

Denn wie du weißt, braucht dein Körper vor allem bei bestehenden Ödemen umso mehr Wasser.

Ob als frischer Gurkensalat oder auch im Smoothie: Gurken sind leckere Wasserspeicher, die du dir nicht entgehen lassen solltest!

Gurke enthält viel Wasser und wirkt daher entwässernd.

Die Sommerfrucht schlechthin steht der Gurke in Sachen Wassergehalt in nichts nach. Auch hier sind es 95%.

Dazu kommen ein geringer Natriumgehalt und ein nicht zu verachtender Kalium-Anteil – zugreifen!

Wassermelonen bestehen zum Großteil aus Wasser und haben daher eine entwässernde Wirkung.

Fast jeder liebt die saftigen, kleinen Dinger – und dann helfen sie auch noch beim Entwässern? Jackpot!

Erdbeeren machen das Blut flüssiger und stärken die Gefäßwände.

Übrigens: das gilt für alle roten Beeren. Auch Johannisbeeren, Himbeeren, Trauben & Co. unterstützen dich im Kampf gegen Wassereinlagerungen!

Erdbeeren haben eine entwässernde Wirkung - und sie sind lecker!

Erdbeerzeit ist auch Spargelzeit – warum also nicht beides abgreifen?

Spargel hat einen ziemlich hohen Kalium-Gehalt von rund 200 mg auf 100 g und besteht zudem aus sehr viel Wasser. Daher sollte er sich definitiv auch auf deinem Teller wiederfinden!

Spargel entwässert durch seinen hohen Wasser- und Kaliumanteil.

Durch seinen hohen Kaliumgehalt wirkt Fenchel harntreibend und hilft so bei der Entwässerung.

Misch einfach ein wenig Fenchel in eine leckere Gemüsepfanne oder trink einen würzigen Fencheltee!

Fenchel hat eine stark harntreibende Wirkung, ob in der Gemüsepfanne oder als Tee.

Fruchtig und leicht bitter – Grapefruit ist die perfekte Erfrischung für den Sommer.

Außerdem enthält sie ordentlich Kalium mit 210 mg auf 100 g. Genießen und Wassereinlagerungen loswerden mit einem Schlag!

Grapefruit ist reich an Kalium und Wasser. Es sollte allerdings bei gleichzeitiger Medikamenteneinnahme ein Arzt konsultiert werden!

Aber Vorsicht: bei regelmäßiger Einnahme von Medikamenten können bestimmte Stoffe in Grapefruits lebensbedrohliche Reaktionen auslösen.

Das gilt etwa für Antibiotika oder Anti-Allergika. In diesen Fällen solltest du vorher unbedingt deinen Arzt befragen!

Beim Waldspaziergang ist sie ein tückischer Fiesling, als Tee ein wahres Wunderkraut – die Brennnessel.

Ein Tee daraus wirkt stark harntreibend und auch noch entgiftend, indem er unerwünschte Schadstoffe gleicht mit aus dem Körper spült.

Handschuhe an und fleißig Brennnesseln pflücken!

Brennnesseltee wirkt sehr stark harntreibend. Vorsicht in der Schwangerschaft!

Ja, man kann damit nicht nur Gerichte würzen, sondern auch lästige Wassereinlagerungen loswerden.

Petersilie enthält etwa 810 mg Kalium auf 100g und ist damit ein echtes Kalium-Superfood!

Petersilie ist ein wichtiger Kalium-Lieferant und entwässert hervorragend.

Okay, Sellerie ist nicht jedermanns Sache – wirklich schade, denn sowohl in Stangen als auch in Knollen steckt richtig viel Power.

Sellerie ist unglaublich gesund und enthält viel Kalium.

Dadurch wirkt es harntreibend und stark entwässernd. Ein Grund mehr, das Power-Gemüse in den Speiseplan einzubauen!

Sellerie wirkt harntreibend und ist dazu unglaublich gesund.

Nicht umsonst wird die markante Pflanze umgangssprachlich manchmal auch “Bettnässer” genannt. Die harntreibende Wirkung des Löwenzahns ist schon lange bekannt.

Ein leckerer Löwenzahnsalat oder ein Tee aus den gezackten Blättern sollen wahre Wunder wirken!

Löwenzahn ist harntreibend - ob als Salat oder als Tee.

Hier sind noch ein paar entwässernde Lebensmittel,
die reich an Kalium sind:

  • Pastinaken
  • Süßkartoffeln
  • Pfifferlinge
  • Trockenobst
  • Kohl
  • Mandeln
  • Haselnüsse
  • Kürbis

Ödeme loswerden – Was du außerdem tun kannst

Bewegung

Ob nur ein Spaziergang oder gleich ein Workout
Bewegung tut gut und bringt auch deine Wassereinlagerungen in Schwung.

Dadurch kann sich das angestaute Wasser leichter lösen und ausgeschieden werden.

Bewegung hilft gegen Ödeme.

Tipp: Sportarten, die dich ins Schwitzen bringen, sind natürlich am besten: dabei verlierst du ganz nebenbei überschüssiges Wasser.

Stress abbauen

Stress abbauen ist essenziell gegen Wassereinlagerungen.

Wie du weißt, ist ein hoher Cortisol-Spiegel eine der Ursachen für eingelagertes Wasser.

Unabhängig von Wassereinlagerungen kann chronischer Stress schwerwiegende Folgen haben!

Versuch es doch mal mit unseren 6 einfachen Strategien, um Stress abzubauen.

Beine hoch lagern

Durch langes Stehen oder Gehen begünstigt die Schwerkraft  Wassereinlagerungen, vor allem in den Beinen.

Tu etwas für deine Gesundheit und leg doch einfach mal die Beine hoch!

Einfach mal die Beine hochlegen!

Massage

Massagen können gegen Ödeme helfen.

Massiere betroffene Körperstellen leicht.

Achte dabei darauf, immer Richtung Herz zu streichen – in Richtung der Pumpe sozusagen.

Noch besser: lass dich massieren. Bei Bedarf auch professionell mit einer Lymphdrainage von einem Physiotherapeuten.

Tipp: Auch Faszienrollen können die Durchblutung anregen und das Gewebe lockern, wodurch sich Wassereinlagerungen zurückbilden können.

ENTWÄSSERUNGSKUR – Radikal entwässern wie Bodybuilder

Vor allem Bodybuilder und Hobby-Athleten versuchen, durch radikale Entwässerungskuren ihren Körper für kurze Zeit optisch in Top-Form zu bringen, etwa für ein Fotoshooting oder einen Wettbewerb.

Klicke unten, um zu erfahren, wie du deinen Körper schnell entwässern kannst.

Entwässernde Lebensmittel für definierte Muskeln!

 

 

So funktioniert die Entwässerungskur!

  1. Dein Körperfettanteil sollte sehr niedrig sein. Bei Männern um die 10%, bei Frauen um 15%. Ansonsten lohnt sich der Aufwand nicht.
  2. Es sollten noch 7, mindestens aber 5 Tage Zeit bis zum entscheidenden Tag sein.
  3. Du musst in dieser Woche sehr viel Wasser trinken 7 bis 9 Liter täglich, abhängig von deinem Körpergewicht.
  4. Zusätzlich kannst du Brennnessel- oder Löwenzahntee trinken. Es geht darum, möglichst viel Wasser auszuscheiden.
  5. Entwässernde Lebensmittel aus unserer Liste oben sind ebenfalls unabdinglich.
  6. Du darfst in dieser Zeit viele Kohlenhydrate essen, damit das Wasser in den Muskeln bleibt und sie prall und aufgepumpt aussehen.
  7. Auf Salz musst du größtenteils verzichten – es würde die Entwässerung hemmen.
  8. Zwei Tage vor Tag X solltest du beginnen nur sehr wenig trinken. 200 bis 400 ml nur, je nach Körpergewicht. So gewinnt dein Körper einen stahlharten, top-fitten Look!

 

Achtung: Diese Entwässerungskur ist sehr radikal. Führe sie nur maximal 7 Tage durch!

 

Unser Tipp: Führe diese Kur  nur unter Aufsicht eines Arztes oder Trainers durch, und höre auf deinen Körper.

Denn: deine Gesundheit ist wichtiger als ein kurzzeitiger, optischer Boost!

Körper entwässern – Die häufigsten Fragen

Hier haben wir für dich ein FAQ zum Entwässern und zu entwässernden Lebensmitteln aufgelistet – damit keine Frage unbeantwortet bleibt!

Wenn du doch noch etwas wissen willst, schreib es einfach in die Kommentare.

Und jetzt:

Viel Erfolg und Guten Appetit mit deinen entwässernden Lebensmitteln!

Wie merke ich, dass ich zu viel Wasser im Körper habe?

Ödeme erkennst du am besten, indem du mit dem Finger leicht auf die betreffende Stelle drückst.

Geht die entstandene Delle nur sehr langsam zurück oder bleibt eine Weile, dann ist darunter wahrscheinlich Wasser eingelagert.

Welche Lebensmittel verursachen Wassereinlagerungen?

Kochsalz, auch Natriumchlorid genannt, begünstigt Wassereinlagerungen.
Das Natrium bindet Wasser im Körper – schon 8 Gramm Salz binden einen ganzen Liter Wasser!

Tipp: Verwende mehr Kräuter und Gewürze wie Petersilie, um ein fades Essen aufzupeppen, bevor du zum Salzstreuer greifst.

Ebenso kann eine zu kohlenhydrat- und zuckerhaltige Ernährung zu Wassereinlagerungen führen.

Der Körper speichert die Kohlenhydrate als Glykogen in den Muskelzellen ab und lässt Muskelgewebe dadurch aufgedunsener und weicher wirken.

Definitiv nicht optimal für die Bikini-Figur!

Warum darf man in der Schwangerschaft nicht entwässern?

Entwässernde Medikamente und stark harntreibende Hausmittel wie Brennesseltee solltest du unbedingt vermeiden, wenn du schwanger bist.

Dein Körper benötigt das zusätzliche Wasservolumen im Blut, um deinen Kreislauf stabil zu halten und den deines Kindes aufzubauen.

Generell solltest du sämtliche Medikamente und Heilmittel mit deinem Arzt abklären!

Eignet sich eine Entwässerung zum Abnehmen?

Ein weit verbreiteter Mythos besagt, dass man durch Entwässerung abnehmen kann.
Da du aber dabei kein Fett abbaust, sondern nur überflüssiges Wasser ausscheidest, fällt es sozusagen “kaum ins Gewicht” 😉

Außerdem: wenn du es mit dem Entwässern übertreibst, kann dein Körper dehydrieren.

Das heißt, du hast zu wenig Wasser im Körper, um Nährstoffe ausreichend zu transportieren.
Übertreib es also nicht und höre immer auf deinen Körper!

 

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Birk Scheibe

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