Subkutanes Fett – Soforthilfe in 2 simplen Schritten (2021)

17. Dezember 2021 Categories: Abnehmen

Du leidest unter deinem subkutanen Fett oder bist dir noch unsicher, ob deine Problemzonen aus Ablagerungen subkutanen Fetts entstanden sind?

In unserem Beitrag erfährst du alles Wichtige rund um das Thema subkutanes Fett! Denn wir klären dich auf:

  • Was ist subkutanes Fettgewebe?
  • Worin liegt der Unterschied zu viszeralem Fettgewebe?
  • Wie kann ich mein subkutanes Fett reduzieren und nachhaltig loswerden? – Mit Hilfe unserer praktischen Soforthilfe in 2 simplen Schritten.

Was ist Subkutanes Fett?– Eine kurze Definition

Bei Fettgewebe wird grundsätzlich zwischen zwei Arten unterschieden: dem viszeralen und dem subkutanen Fettgewebe.

Aber was bedeutet eigentlich subkutan? Subkutan kommt aus dem Lateinischen und setzt sich aus zwei Teilen zusammen:

  • “sub” = “unter” und
  • “kutis”= “Haut”.

Wenn wir über subkutanes Fettgewebe sprechen, meinen wir also das Unterhaut-Fettgewebe.

Fettverteilung – Mann vs. Frau

Das subkutane Fettgewebe befindet sich bei Frauen insbesondere an der Brust sowie am Gesäß. Bei Männern hingegen kommt es besonders im Nacken und am Bauch vor. Die Verteilung des subkutanen Fetts ist demnach vor allem vom Geschlecht, aber auch vom Alter der betreffenden Person abhängig. Insbesondere bei Kindern wird dies deutlich. Denn im Kindesalter ist das subkutane Fettgewebe bei Mädchen und Jungen gleichmäßig im subkutanen Bindegewebe verteilt. Daher weisen Kinder unabhängig vom Geschlecht eine gleiche Körperform auf.¹

Fettarten – Unterscheidung

Baufett:

Dieses ist sehr schwer mobilisierbar und kommt unter anderem an der Ferse oder der Wange vor.²

Speicherfett:

Dieses ist leicht mobilisierbar und kommt vor allem im Bindegewebe der Unterhaut vor. Dies ist das sogenannte subkutane Fett.²

Das heißt also, – die gute Nachricht – haben wir eine größere Menge an subkutanem Fett eingelagert, ist es möglich dieses zu mobilisieren. Das bedeutet in unserem Fall also, dieses zu reduzieren und demnach abzunehmen.

Du fragst dich wie? Das erfährst du im Folgenden!

Subkutanes Fettgewebe und viszerales Fettgewebe – Wo liegt der Unterschied?

Was man unter subkutanem Fett versteht, weißt du nun bereits. Aber was ist das sogenannte viszerale Fettgewebe? Und welche Art von Fettgewebe hast du eingelagert?

Subkutanes Fett ist das sogenannte Speicherfett der Unterhaut. Dieses dient dem Körper als Energiereserve und kann daher auch leicht mobilisiert werden.

Viszerales Fett hingegen, ist tiefer liegendes Fett. Es umgibt/schützt die inneren Organe und wird daher vor allem in der Bauchhöhle eingelagert. Dieses wird auch als Baufett bezeichnet. Eine Mobilisierung ist dabei sehr schwierig.

Herauszufinden, welche Art von Fett der eigene Körper eingelagert hat, ist von Außen betrachtet eher schwierig. Es gibt jedoch eine Methode, welche eine ungefähre Orientierung bietet.

Demnach unterscheidet man 2 Arten von Übergewicht:

  • gynoide Adipositas (weibliche Fettverteilung): Die Körperform wird hierbei als Birnen-Typ beschrieben. Das bedeutet, die Fetteinlagerungen befinden sich vor allem im Bereich der Hüften und Oberschenkel. In diesem Fall handelt es sich vor allem um subkutanes Fettgewebe.

  • androide Adipositas (männliche Fettverteilung): Hierbei wird die Körperform auch als Apfel-Typ beschrieben. Die Fetteinlagerungen befinden sich dabei vor allem am Bauchbereich. In diesem Fall ist vermehrt viszerales Fett eingelagert.

Wichtig: Beide Arten der Fettverteilung können sowohl bei Frauen als auch bei Männern vorkommen! Daher bitte nicht von den Bezeichnungen männliche und weibliche Fettverteilung in die Irre führen lassen.

Eine vermehrte Einlagerung des viszeralen Fetts erhöht das Erkrankungsrisiko. Hast du also den Verdacht eine erhöhte Menge viszeralen Fetts eingelagert zu haben, ist es ratsam dies untersuchen und von einem Arzt abklären zu lassen.³

Weitere Infos zu gynoider und androider Fettverteilung

Subkutanes Fett reduzieren, abbauen und nachhaltig loswerden – So geht’s!

Eine wichtige Information vorab:
Die Fettmobilisierung erfolgt nicht in allen Fettspeichern gleichmäßig und gleichzeitig!¹ Demnach sollte nicht erwartet werden, dass man genau an den Zonen sofort abnimmt, an denen vermehrt subkutanes Fett eingelagert wurde. Falls dies bei dir doch der Fall sein sollte, umso besser!

Schritt 1: Fettmobilisierung durch Adrenalin!

Die Freisetzung von Adrenalin und Noradrenalin, den Katecholaminen, hat eine Mobilisierung von Fett, also den Abbau von Fettgewebe zur Folge. Was bedeutet das jetzt konkret für dich? Wie kannst du Adrenalin zur Fettverbrennung freisetzen?

Durch intensiven Sport!²

Sport verbraucht überschüssiges Adrenalin und diesen Adrenalinkick kannst du zudem super einfach in dein alltägliches Leben einbauen. Dafür musst du auch nicht jeden Tag Bungee Jumping oder einen Fallschirmsprung riskieren.

Denn Studien zeigten, dass vor allem Ausdauersport und eine erhöhte Alltagsaktivität zu einem Anstieg der Katecholamine im Körper führen. Dies wiederum bewirkt höhere Fettmobilisation. Man nimmt ab.

Laufen oder Radfahren?
2 Ausdauersportarten im Vergleich

Bei der Untersuchung der beiden Sportarten zeigte sich, dass Laufen rund 20% effizienter ist als Radfahren. Verantwortlich dafür ist laut Medizinern die unterschiedliche Art der Fettmobilisation. Während beim Laufen die exzentrische Bewegung im Vordergrund steht, ist es beim Radfahren die konzentrische Bewegung. Deswegen wird beim Laufen bei gleicher relativer Intensität deutlich mehr Fett verbrannt als beim Radfahren.

Wichtig: Lediglich intensives und langfristiges Training führt zu einem nachhaltigen Abbau von subkutanem Fettgewebe.⁴

Wenn du dafür bereit bist, dann schau dir gerne auch unsere folgenden beiden Artikel Abnehmen durch Joggen? So funktionierts! und Kraftsport vs. Ausdauersport zum Abnehmen an.

Schritt 2: Fettmobilisierung durch Stoffwechselsteigerung!

Die Steigerung des Stoffwechsels führt ebenfalls zu einer Mobilisierung des Fetts. Demnach also zu einem Fettabbau. Wie kannst du jedoch deinen Stoffwechsel einmal so richtig in Schwung bringen?

Durch Nahrungsentzug!²

Aber keine Sorge. So schlimm wie es sich anhört ist es nicht.

Wichtig ist, Abnehmen funktioniert nur mit Kaloriendefizit.  Eine gute Möglichkeit ist daher Fasten. Denn durch den Nahrungsentzug beim Fasten werden bereits nach 48 Stunden Fetttropfen in den Körperzellen vermindert. Man nimmt also ab. Dabei werden zunächst vor allem Energiereserven in Form von Speicherfett, also subkutanem Fett, aufgebraucht und abgebaut.⁵

Möchtest du es ausprobieren? Dann empfehle ich dir unseren Artikel zum Thema Intervallfasten.

Weitere Infos zum Abnehmen mit Kaloriendefizit

Fazit:

Handelt es sich bei deinem Fettgewebe um subkutanes Fett, ist die gute Nachricht: Es liegt in deiner Hand! Subkutanes Fett ist leicht mobilisierbar und kann mit Hilfe von Sport und Intervallfasten reduziert werden.

Das einzige was du nun noch benötigst ist: Motivation! Hör dir dazu gerne unseren Podcast zum Thema Abnehmen und Motivation – Wie Motivation wirklich funktioniert an.

Quellen zu diesem Artikel

¹ Van der Zypen, e. et al. Anatomie: Zytologie, Histologie, Entwicklungsgeschichte, makroskopische und mikroskopische Anatomie des Menschen. Deutschland: Springer Berlin Heidelberg, 2013.

² Schiebler, T. H. Anatomie: Histologie, Entwicklungsgeschichte, makroskopische und mikroskopische Anatomie, Topographie. Deutschland: Springer Berlin Heidelberg, 2006.

³ Biesalski, H., Adolph, M. Ernährungsmedizin: nach dem neuen Curriculum Ernährungsmedizin der Bundesärztekammer ; 276 Tabellen. Deutschland: Thieme, 2010.

⁴ Knechtle, B. et al. Limitierende Faktoren der Fettverbrennung. Gesundheitszentrum St. Gallen, School of Health Sciences, Nutritional Physiology Research Group, University of South Australia, Adelaide, Australia, Schweizerische Zeitschrift für «Sportmedizin und Sporttraumatologie» 54 (2), 51–56, 2006. Link zum Artikel

⁵ Carneiro, J., Junqueira, L. Histologie: Zytologie, Histologie und mikroskopische Anatomie des Menschen. Unter Berücksichtigung der Histophysiologie. Deutschland: Springer Berlin Heidelberg, 2013.

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